Wie wir unsere Beziehungen von innen heraus wundervoll & neu ausrichten



Wir stehen in Beziehung... zu unserem Partner, unseren Kindern, unserem Tier... und: zu uns selbst. In jeder dieser Beziehungen spiegeln wir uns mit dem, wer wir heute sind, was wir erwarten, denken und fühlen und auch, welche Themen und Verletzungen vielleicht noch - wenn auch tief verborgen - mitschwingen. Kinder zeigen uns dies gern, indem sie ebensolche Stellen und Themen „triggern“ oder spiegeln. Auch Tiere nehmen unsere Energie auf und spiegeln uns, wer wir sind – und wer sie in Beziehung zu uns sind. Und selbst Erwachsene, uns nahe stehende Menschen tun dies gern, und vor allem meist unbewusst.


Unsere Beziehung ist ein Schlüssel zu uns selbst In unseren Beziehungen liegt somit unwahrscheinlich viel Potenzial. Uns selbst zu begegnen, Altes in Heilung zu bringen und unsere schönste Version und Idee von Beziehung und Verbindung zu leben. Das, was wir uns von Herzen wünschen. Wir kommunizieren weit mehr als 80 Prozent mittels Körper, Energie und Ausstrahlung - und dem, was eben "mitschwingt". Mit jeder Energie-Session schreiben wir in uns um und schaffen wirkungsvoll und nachhaltig eine ganz neue Wirklichkeit - unser Traumleben und unser Schönstes und Höchstes Selbst.


Fallbeispiel Dora, 34


Dora begegnet in ihren Beziehungen wiederholt Männern, die sie geringschätzend behandeln, sie „nicht achten“ und sogar abwerten. In einer neuen Begegnung sagt ihr ein Mann: „34 bist Du? Puh, ich hätte Dich locker auf Mitte 40 geschätzt.“ - "Das passiert mir nicht zum ersten Mal. In meiner letzten Beziehung passte einfach gar nichts, immer wurde herumgenörgelt und alles kritisiert." Dora ist getroffen und enttäuscht. Sie schließt daraus, etwas passt mir ihr nicht. Glücklicherweise beschließt sie, diese Lage nicht zu akzeptieren, sie möchte Veränderung. „In mir ist so eine Idee davon, dass das nicht ich bin. Nicht ich tief in mir drin. Ich glaube das von mir, ich habe das so gelernt. Aber ich bin nicht so wenig würdig.“


Die Lösung ist stets in uns…


Dora lässt sich 3 Monate begleiten. In der ersten gemeinsamen Sitzung führt es uns rasch in ihre Kindheit. Sie kann es ihren Eltern gefühlt nicht recht machen. Eine Erinnerung ist eindrücklich: sie schenkt ihrem Vater ein selbstgemaltes Bild und bringt ihm dieses an den Schreibtisch. Dora ist voller Stolz. Er sieht von der Seite darauf und sagt: „Was soll das sein?“ Dora ist damals 7. Sie erklärt ihm, was sie gezeichnet hat. Er arbeitet weiter. „Gut, dass Du’s sagst, ich hätte nichts erkannt außer wilden Strichen. Das solltest Du nochmal üben.“ Wie eine solche Reaktion zu erklären ist? Das ist ein anderes Kapitel. Wichtig ist, was in Dora entstanden ist – sie zeigt ein tiefes Gefühl von Nichts-Würdigkeit. „Ich glaube, ich habe nie mehr gemalt.“, sagt sie.


Was Doras Situation aus der Kindheit mit ihren Beziehungen zu tun hat


Überhaupt zeigt sich ihr Vater gerne schnell abwertend, kritisch auch gegenüber seiner Frau und Leistungen seiner Kinder. Er tat sich schwer, liebevolle Anerkennung und Lob zu zeigen, vor allem, als die Kinder klein waren. Eher zeigte er Ungeduld und Unverständnis darüber, wieso sich das Klavierspiel oder anderes nicht schneller verbesserte. Doras Mutter hatte sich arrangiert, sie hinterfragte sich selbst und stellte sich rasch zurück. „Sie sagte oft: Dein Vater sieht das nun mal so. Das hast Du zu befolgen.“, erinnert sich Dora. Sie selbst zeigt tiefe Verunsicherung und Rückfragen an sich selbst. Wir testeten Glaubenssätze wie: „Ich kann nichts.“, „Ich bin das nicht wert.“, sogar: „Ich bin ein Nichts.“ Diese spiegelten ihr Begegnungen mit Männern wieder. Und auch im Job, fiel ihr auf, bekam sie eigentlich so gut wie nie Anerkennung.


Neues Innen - neues Außen


Wir lösen, was hier in ihr passiert ist – und sich zusammengebaut hat zu ihrem heutigen inneren Glaubenssystem, nichts wert zu sein und es „niemals irgendjemandem rechtmachen zu können“. Wir heilen und aktivieren ihren Selbstwert. „Es fühlt sich an, als schließt sich etwas in mir. Wie ein alter Graben, der immer schon bestanden hat. Ich hätte das nie für möglich gehalten.“, berichtet sie. Wenige Monate später schreibt sie eine Mail: „Ich bin überglücklich. Ich habe – ich glaube zum Ersten Mal - einen Mann getroffen, der alles wundervoll findet: mich, meine Ideen, mein Leben. Der an allem Interesse hat und mich fragt, wie ich das sehe. Das ist mir total neu. Ich gehe es diesmal langsam an und so gelassen – und fühle mich unwahrscheinlich gut dabei und liebenswert. Danke, Danke, Danke!!! Ich werde berichten.“


Warum Transformation Wunder bewirkt

Wir brauchen, um unsere Wünsche und Ziele zu verwirklichen, keine 20 neuen Methoden, Coaches und Techniken. Eigentlich ist es so leicht – der Schlüssel zur Lösung liegt immer schon in uns. Unser Außen ist lediglich unser Spiegel und/ oder Wegweiser. Verändern wir Weichen in uns, treffen wir auf ganz neue Wegweiser – Wege und Realitäten. Und das Schönste: unsere Partnerschaft bzw. unsere Beziehung zu unseren Lieben wächst mit. Kinder nehmen Transformation unmittelbar über ihre Verbindung zu Dir. Und auch die Partnerschaft wächst ganz wunderbar, räumen wir mit Dingen auf und schaffen Raum für Neues.

Möchtest Du mehr zum Thema lesen? >> Was uns unser Außen spiegelt - und warum es sich lohnt hinzusehen (Teil 2)


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