Warum Dein Tier Dein bester Coach sein sollte... Was wir von unseren Tieren lernen können (Teil 2)

Aktualisiert: 24. Sept 2020


Im letzten Beitrag ging es bereits um ….


Tiere sind Energetiker, sie lesen „zwischen den Zeilen“ …


Tiere sind von Natur aus Energetiker. Sie kommunizieren ganz selbstverständlich – innerhalb ihrer eigenen Art wie auch artübergreifend – feinstofflich und „nonverbal“ mit anderen Tieren. Beobachtet man beispielsweise eine Pferdeherde in freier Natur, stellt man fest, dass sie kaum Geräusche oder Töne von sich geben, aber dennoch die ganze Zeit in stillem Austausch und Einvernehmen innerhalb ihrer Gruppe sind – zeitgleich aufbrechen, weiterziehen, Fluchtbereitschaft einnehmen, etc. Oder auch bei untereinander artfremden Tieren kennt man es – klassische Sympathien und Antipathien, die ohne weitere „Klärung“ im Raum stehen. Ein herankommender fremder Hund ist noch einige Meter entfernt, und der eigene Hund stellt bereits das Fell und ist angespannt.

Wie funktioniert das? Tiere kommunizieren zu einem großen Teil mittels „Schwingungen“. Sie lesen sozusagen „zwischen den Zeilen“ – Körpersprache und auch menschliche Sprache sind hier nur äußerer Ausdruck des darunter liegenden feinstofflichen Austauschs. So kommt es, dass Tiere etwa schon längst, eh ein fremdes Tier naht, Sympathie oder Antipathie zeigen – ihren Rang verteidigen und ihr Fell sträuben, auf Abwehr oder in Spielverhalten gehen.



Wir dürfen uns unserer feinstofflichen Natur wieder bewusster werden


So ist es auch mit uns Menschen – nur haben wir mit dem Erlernen von Sprache und menschlicher Kultur häufig um unsere „feinstofflichen Fähigkeiten“ vergessen, oder sie schlichtweg Jahre unentwickelt gelassen. Unser Hund aber, oder unser Pferd, unsere Katze, (…) nehmen uns auf allen Ebenen wahr.

So erging es auch meiner Kundin Mara mit ihrem Wallach Taylor: „Ich würde sagen, mein Pferd und ich haben grundsätzlich eine solide, vertrauensvolle Verbindung und einen guten Umgang. Ich finde nur, er verschließt sich in letzter Zeit mehr, er lässt mich nicht mehr richtig zu. Das ist nur so eine Empfindung, die ich habe. Er wirkt oft unwillig, manchmal blockt er auch richtig, dann geht gar nichts mehr.“ Wir sahen uns die Beziehung der beiden an. Taylor zeigte, Mara war in letzter Zeit vor allem herb und unter Druck. Sie erwartete viel, und hatte die Beziehung zu ihm wie „vergessen“, es ging nur um Leistung, so war seine Empfindungswelt. Wenn sie kam, stand sie unter Anspannung, Groll und Druck. Er fühlte sich abgefertigt, und deshalb versperrte er sich, und wollte stetig weniger kooperieren. Mara bestätigte, sie hatte enormen Stress im Beruf seit einer Weile, und dieser wurde eher stärker, sagte sie. Sie brach sich die Zeit mit Taylor im Moment aus den Rippen und war umso enttäuschter, dass die Arbeit mit ihm dann so wenig klappte. „Oft wendet er sich inzwischen auf der Koppel ab, wenn ich noch in weiter Entfernung bin. Das ist meistens, wenn ich direkt aus dem Büro komme.“ Mara hatte in ihrem Pferd den äußeren Spiegel und Ausdruck dafür, wie wenig gut es ihr gerade selbst ging. Sie wollte das durch mehr „Zielrichtung“ kompensieren, Taylor aber zeigte ihr die kalte Schulter. Er wollte sie an dem liebevollen Umgang festmachen, den er von ihr kannte – und ihr zeigen, dass der Weg über Achtsamkeit und (Selbst-)Liebe der Schlüssel war. In weiteren Sitzungen ging Mara mehr und mehr in die Selbstliebe, und die Selbstliebe führte Mara dahin, dass sie ihre Verfügbarkeitszeiten und sich dann beruflich veränderte – und sich wieder Freiräume einholte.



Oft ist die Botschaft unserer Tiere ein Geschenk…


Tiere fordern uns auf, uns selbst treu zu bleiben, und mehr wir selbst zu sein. Das ist immer wieder die Essenz, die sich herausschält. Eine witzige Situation zeigte einmal ein sehr intelligenten Kater: er war Zuhause gern „übergriffig“, sagte sein Frauchen, er tanzte auf Tischen, Regalen und Küchenflächen herum, was definitiv nach „Familienregel“ unerwünscht war. Sein Frauchen war einfach zu nett, zeigte er. Sie ließ viel zu viel durchgehen, auch bei ihren Kindern. Eigentlich machten alle, was sie wollten. Er tat dies lediglich, um ihr beizubringen, dass sie konsequent sein könne – dann sei alles gut. Er könne ich auch auf dem Sofa oder anderswo nett einrichten.



Tiere sind Meister darin auszudrücken, was ist


Oft wissen wir, was ansteht und sich entwickeln möchte… wir müssen nur den Mut haben, hinzusehen, und den Schritt zu gehen. Kennen wir den Faktor „Spiegel“ mit unserem Tier, haben wir eine wunderbare Gelegenheit uns selbst auf anderen Ebenen kennenzulernen und zu reflektieren. Tiere sind ein wunderbarer Maßstab – je klarer und aufgeräumter wir selbst sind, desto ruhiger und gelassener sind sie.



Du wünschst Dir eine liebevolle Beziehung zu Deinem Tier, in Klarheit und harmonischem Einklang?

Lass uns den Spiegel lesen, den Dein Tier Dir zeigt, und entdecke neue spielerische und leichte Wege, mit Deinem Tier in Freude zusammenzusein. Meine Mission ist es, Menschen mit ihren Tieren zu begleiten und zu unterstützen, diesen Spiegel mehr und mehr zu verstehen, auszulesen, und so auf allen Ebenen – persönlich und auch im Umgang mit ihrem Tier – spielerisch leicht und voll Freude weiterzukommen. Es entsteht eine respektvolle, liebevolle aber auch klare Beziehung mit dem Tier, in der sich beide Seiten gut aufgehoben fühlen und harmonisch im Einklang sind. Vereinbare mit mir ein kostenfreies Kennenlerngespräch oder buche Dir gleich eine Session mit mir! Ich freu mich auf Dich!
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