Liebevolle und inspirierende Beziehung zu Deinem Kind - lass alte Familienrucksäcke los

Aktualisiert: Sept 24


Heute hatte ich eine Session mit Maya, von der ich gerne kurz erzählen möchte. Maya ist alleinerziehend mit ihrer 10-jährigen Tochter, seit der aktuellen Corona-Krise betreut sie sie vor allem morgens Zuhause und so auch ihre schulischen Aufgaben und Aktivitäten; nachmittags geht sie in die Kanzlei. „Hausaufgaben sind schon immer so ein Trigger-Thema zwischen uns. Das harmoniert einfach nicht. Eigentlich hatten wir das alles gut im Rhythmus, plötzlich bin ich da, und verliere so schnell die Geduld. Ich werde patzig, eigentlich so, wie es meine Mutter es immer war. Ihr konnte ich es nie recht machen. Hinterher tut es mir so leid, aber ich kann einfach nicht anders. Irgendetwas reitet mich da, ich weiß auch nicht, was es ist. Ich merke nur, das ist total tief in mir, und ich möchte ihr das nicht so mitgeben.“



Wenn es Zeit ist, veraltete Muster aufzugeben, machen sie auf sich aufmerksam


Wir sahen in Mayas Kindheit das Bild, dass sie sich dort sehr allein gefühlt hatte. Auf ihre Eltern, vor allem auf ihre Mutter, konnte sie sich nicht verlassen. Eigentlich nur auf der Ebene, dass ihr Dinge verboten wurden, und sie ihre Flügel nie hatte ausbreiten können. Ihr Vater war früh nicht mehr präsent. Die Enttäuschung war so tief in Maya, dass sie alles andere wie überschattete; sie hatte aktuell keinen Kontakt mehr zu ihren Eltern, eine Versöhnung schien zunächst aussichtlos. „Ich weiß nicht, was es zu versöhnen gibt – sie hat mir immer gesagt, ich sei so nicht richtig, ich könne nichts, ich bin nichts. Etwas Liebevolles habe ich von ihr nie gehört.“ In ihr begründet hatte sich das Glaubenssystem in der Resonanz: „Auf Eltern kann man sich nicht verlassen“, „Eltern brauche ich keine“, „Nur was ich selbst mache, gelingt mir.“ Sie war in einen inneren Modus des Kämpfens gefallen – dass ihre Tochter sie nun brauchte, Unterstützung suchte und sie forderte, triggerte sie in dieser alten Verletzung, dass sie selbst „keine (hilfreichen) Eltern“ hatte.



Vergangenes in den Fluss zu bringen heißt, wieder frei zu sein, es anders zu machen


Vergebung bedeutet nicht alles gut zu heißen, was passiert ist. Vergebung heißt, zu verzeihen, und nicht mehr länger bereit sein, den Groll und den Schmerz mitzutragen. Wir können so die Vergangenheit in uns befreien und unsere Energien wieder in den Fluss bringen. Heilung geschieht, fast wie nebenbei. Triggerpunkte heilen, und wir erschaffen so die Möglichkeit, anders zu werden, nach vorne zu gehen. Am Ende der Sitzung hatte Maya verstanden, welche riesigen Räume ihr die Idee von innerer Versöhnung schenkte – und wie sie fähig wurde, mit ihrer Tochter ganz neu und viel liebevoller umzugehen, ganz aus sich selbst heraus. Sie hatte sogar Kernpunkte ihrer Mutter erkennen und verstehen – und so noch auf weiteren Ebenen daraus lernen können. Ihrer Tochter konnte sie nun von Herzen zu verstehen geben, wie sehr sie sie liebte, und dass sie stolz war. So wirkte die energetische Heilung nicht nur in ihr selbst, sondern für ihr Familiensystem mit.


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