Wie Kinder uns durch ihr Verhalten Geschenke machen

Aktualisiert: Sept 24


Familie enthält ganz schön viel Potenzial. Es ist der Wachstums- und Reifeprozess schlechthin – wir haben die Möglichkeit viel zu verstehen: zum Beispiel über unsere Vorfahren, unsere eigene Erziehung und Erfahrungswelt, Muster, die Einflüsse von Genen und emotionalem Erbe – und über uns selbst.



Unsere Kinder sind Teil von uns – und doch ganz anders


Die Beobachtung, die ich immer wieder mache in der Zusammenarbeit mit Kindern und ihren Eltern, ist, dass hier eine interessante Mischung aus vielerlei Einflüssen vorliegt. Zum Einen sind unsere Kinder Teil von uns und stehen und unheimlich nah; sie kennen uns – wie wir sie – bis ins kleinste Detail und je nach Wesen und Charakter sieht hier der Spiegel oder die Beziehung zueinander aus. Von nahem Vertraut-sein bis hin zum sich gegenseitig triggern und auf die Palme bringen durch Familienmuster und Verhaltensweisen gibt es hier alles; so richtig schön wird es, wenn wir hinsehen – und aus unserem Miteinander lernen.



Wie Cara ihren Eltern ein riesiges Geschenk machte


Cara war zum Zeitpunkt der Zusammenarbeit gerade 3 Jahre alt geworden, sie wollte einfach noch nicht sprechen. Die Arbeit mit jüngeren Kindern und auch Babys ist sehr schön, da sie sehr offen sind – sie nehmen energetische Einflüsse und Lösungswese sehr schön an. Cara spiegelte hier den Familienumgang auf großer Ebene – in ihrem familiären Umfeld wurde zu Vielem geschwiegen, vor allem im Bezug auf Konflikte oder Meinungsverschiedenheiten. Gespräch und Diskussion gab es etwa über den Einkauf, Politisches und dritte Personen, nicht aber über „familiäre Angelegenheiten“ – etwa Gefühle, Anliegen oder Bedürfnisse. Cara sprach somit so gut wie überhaupt nicht, sie war einfach da, sprach aber kaum. Sie sah keine Notwendigkeit. Eigentlich zeigte sie sich aber als ein sehr kommunikatives Wesen. Beide Eltern wussten um die (Schief-)Lage, hatten es bisher aber auch „noch nicht weiter thematisiert“. Ihre Tochter machte es nun zum Thema – und ihnen ein riesiges Geschenk. Durch das Verständnis entwickelten sie hier bewusste Rituale, sich auszutauschen – und auch in Beziehung zu ihren eigenen Eltern veränderten sie ihre eigene Einstellung, die „Lösung des Nicht-Redens“ einfach weiter zu übernehmen. Cara begann sehr bald darauf zu sprechen.



Wie „Verhaltensauffälligkeiten“ allgemein zu sehen sind


Aus zehn Jahren Praxis kann ich sagen, dass es für ein Verhalten stets „gute Gründe“ gibt sowie wirkende Ursachen, die darunter liegen. Dass ein Verhalten „nicht altersentsprechend“, auffallend oder gar problematisch ist, ist die externe Einschätzung dessen – an sich ist das Verhalten erst einmal der äußere Ausdruck für etwas, was in uns ist. Dies kann ein energetisches Ungleichgewicht sein, wie z.B häufig bei sehr aufgedrehten oder extrem ruhigen Kindern, oder psychosomatische, emotionale oder seelische Ursachen haben. Stets jedoch verbessert sich die Lage, sowie wir nicht mehr länger „kompensieren“ – etwa darüber hinwegsehen, Medikamente geben oder erzieherisch eingreifen, sondern indem wir hinsehen und verstehen. Die energetische Methodik hat sich hier sehr bewährt, da sie eben da anknüpft, wo Kern und Ursache zumeist liegen – auf seelischer, psychischer und emotionaler Ebene.


Lies mehr über Kinder & Familie in dem Artikel „Wie wir eine liebevolle Beziehung zu unseren Kindern aufbauen und alte Ahnenrucksäcke abgeben…“


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