Wie die Selbstliebe Dein Traumleben beflügelt und Dir hilft, altes zu transformieren (Teil 1)

Aktualisiert: Sept 9


Kennst Du das? Alte Erfahrungen und Dinge fühlen sich an, als haften sie wie an… als halten sie noch immer fest, nicht ganz loszulassen und frei zu sein für Dein Hier und Jetzt. Was Du tun kannst, wenn alte Ideen sich zwischen Dich und Deine Träume stellen, und wenn Du immer wieder in alte innere Muster tappst.



Wenn alte Ideen unsere neue Realität versalzen


Einerseits ist gewissermaßen „ganz normal“, wenn alte Erfahrungen und Erlebnisse einer Sache aufpoppen. Auch wenn es alte Geister sind, sie haben doch auch ihr Gutes. Wir haben uns zum Beispiel zunutze gemacht, aus der Vergangenheit zu lernen. Wir möchten „Fehler“ oder negative Erfahrungen nicht wiederholen – etwa nicht noch einmal in dieselbe Beziehung rasseln, eine ähnliche Enttäuschung erleben, oder was auch immer es ist. Auf der anderen Seite sind ebendiese alten inneren Notizen auch ein Problem, denn sie hindern uns mitunter, tatsächlich weiterzugehen in unserem Leben, neue Erfahrungen zu machen und mehr noch: sie reproduzieren sich, erschaffen erneut eine uns bekannte Realität und führen uns regelrecht erneut in diese alte Falle.



Der Geist erschafft die Materie


Was wir denken und glauben, erschafft unsere Realität, ebenso wie alte Gefühle, Glaubenssysteme und übernommene Wahrheiten – z.B. die unserer Ahnen. Gehen wir etwa mit der alten Erwartungshaltung und Vorsicht an ein neues Date heran, sind skeptisch und innerlich auf „Hab-Acht“, erzeugt das in unserem Feld und unserer Ausstrahlung ebendas, was wir nicht wollen, jedoch unbewusst damit rechnen – und erzeugt uns diese Erfahrung mitunter neu. Der Schlüssel ist die Selbstliebe und Heilung der Vergangenheit oder der Kernsituation, die dieses Erleben in uns manifestierte.



Fallbeispiel eines Klienten – Wie seine alten Erfahrungen Realität erschufen


Ein geschätzter Klient, der in einer frischen Beziehung war, kämpfte mit solchen „alten Geistern“. Er hatte in vielen früheren Beziehungen wiederkehrend die Erfahrung gemacht, von der Partnerin „im Stich gelassen“ zu werden – immer wieder verließen diese die Beziehung, selbst das gemeinsame Zusammenleben mit der Erkenntnis: „Das ist nicht das, was ich mir vorgestellt habe. Ich habe nicht mehr so richtig Gefühle für Dich – ich liebe Dich nicht mehr.“ Sie alle spiegelten hier „nur“, das war sofort klar, wir sahen bald nach der Kernüberzeugung dieser Reihe.



„Wirklich“ ist, was wir gelernt haben


Kern und Wurzel dieser Realität waren Schlüsselerfahrungen in seiner Kindheit, die wie mehrere Säulen dieses unbewusste Glaubenssystem, das seine Trennungs-erfahrungen aufrecht erhielt und reproduzierte. Ein wesentlicher Baustein war die Beziehung zu seiner Mutter, die sehr nah war, jedoch immer bewertet unter dem Filter dessen, was seine Mutter für richtig hielt und von ihm erwartete. Wich er hiervon ab, erntete er „Liebesentzug“. Er hatte hier ganz früh seine Liebe gekoppelt an die Bedingung gefallen zu müssen, einer seines Glaubenssätze hier war: „Nur wenn ich gefalle, werde ich geliebt.“ Demzufolge war er gewohnt, sich zu verbiegen und anzupassen, bis zur Selbstaufgabe seiner inneren Wahrheit. Eine andere Säule war das emotionale Erbe seiner Ahnen; hier lag viel unausgesprochene Enttäuschung begraben aus Beziehungen, die nicht funktioniert hatten, oder in denen ein Partner den anderen verlassen hatte. Es waren vor allem viele weibliche Vorfahren betroffen, doch er hatte gelernt, sich mit der weiblichen Seite seiner Familie stark zu solidarisieren, und hier viel zu übernehmen, um innerhalb der Familie richtig zu sein.



Räumen wir mit alten Überzeugungen auf, werden neue Wege möglich


Die Lösungsschritte sind deutlich zu sehen. Hier war Heilung auf mehreren Ebenen nötig, alte Ideen von der Liebe wurden geheilt und verändert, Ahnenwahrheiten abgekoppelt, Selbstliebe aufgeladen. Drei Sitzungen waren notwendig, um den Kern gut herauszuarbeiten. Seine Angst, die neue Partnerin aufgrund dieser „inneren Konstellation“ zu verlieren, verschwand. Die Nachricht einige Monate später lautete: „Wir sind zusammen, und sehr glücklich verliebt. Die alten Geister sind verschwunden. Wir denken an Kinder, und sind im Sommer zusammengezogen.“



Transformieren wir alte Ideen, können neue kommen


Erfahrungen und alte Ideen von einer Sache entsprechen nicht immer der höchsten Wahrheit, sie spiegeln vielmehr unseren damaligen Entwicklungs- und Bewusstseinsstand. Ein viel besserer Berater sind unsere stillen Träume und Visionen: Wie könnte Deine Traumsituation aussehen, wenn sie sich ganz optimal für Dich – wie im Märchen von einer guten Fee – verwirklichen ließe? Hier bist Du in der Selbstliebe, und die neue Wahrheit ist: Alles ist möglich! Immer und zu jeder Zeit. Wir müssen es uns nur erlauben und die ein oder andere alte Idee verabschieden, neue Samen pflanzen. Und: nur weil wir es so kennen oder noch nicht anders erlebt haben, heißt das noch lange nicht, dass es das nicht für uns gibt. Alten Ideen nachzulaufen, ist ein bisschen, wie einer alten Schatzkarte nachzulaufen, die uns bisher nicht ans Ziel geführt hat. Besser ist es, die Karte zu korrigieren – und uns dann erst aufzumachen. Neue Wege, neues Glück!

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